Sorbitunverträglichkeit München – natürlich behandeln
Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall nach Obst, Trockenfrüchten oder zuckerfreien Produkten? Dahinter kann eine Sorbitunverträglichkeit stecken.
In meiner Praxis betrachte ich die Sorbitintoleranz nicht isoliert, sondern ganzheitlich im Zusammenhang mit Darmflora, Darmschleimhaut, Ernährung sowie Nervensystem & Stress.
🍏
WAS IST SORBIT / SORBITOL?
Sorbit, auch Sorbitol genannt, ist ein Zuckeralkohol. Es ist ein natürlicher Stoff, der vor allem in Kernobst wie Äpfeln, Birnen, Aprikosen, Pflaumen und Pfirsichen enthalten ist.
WAS IST EINE SORBIT- ODER SORBITOL-UNVERTRÄGLICHKEIT?
Bei einer Sorbitintoleranz kann Sorbit (Sorbitol) im Dünndarm nicht ausreichend aufgenommen werden. Dadurch gelangt es in tiefere Darmabschnitte und wird dort von Darmbakterien vergoren. Dabei entstehen Gase wie Wasserstoff und Methan, die Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Völlegefühl oder Durchfall auslösen können.
Zusätzlich bindet Sorbit Wasser im Darm, wodurch der Stuhl weicher werden und die Verdauung zusätzlich belastet werden kann. Da Sorbit häufig gemeinsam mit Fruktose aufgenommen wird, können sich beide Unverträglichkeiten gegenseitig beeinflussen.
WO IST SORBIT / SORBITOL ENTHALTEN?
Natürlich in Obst
- Äpfeln
- Birnen
- Aprikosen
- Pflaumen
- Trockenobst
Als Zuckeraustauschstoff
- zuckerfreie Kaugummis
- Bonbons
- Lightprodukte
- Zahnpasta
Auf Zutatenlisten kann Sorbit auch als „Sorbit“, „Sorbitol“ oder „E420“ gekennzeichnet sein.
TYPISCHE SYMPTOME BEI SORBITUNVERTRÄGLICHKEIT
Im Darm
- Blähungen
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Völlegefühl
- aufgeblähter Bauch
- Darmgeräusche
- Durchfall
Außerhalb des Darms
- Müdigkeit
- Kopfschmerzen
- Abgeschlagenheit
WIE WIRD EINE SORBITUNVERTRÄGLICHKEIT DIAGNOSTIZIERT?
In meiner Praxis arbeite ich zur Diagnostik unter anderem mit einem Atemtest. Dabei wird nach Einnahme einer Testlösung Wasserstoff (H2) und Methan (CH4) in der Atemluft gemessen.
WARUM DIE DARMGESUNDHEIT EINE WICHTIGE ROLLE SPIELT
Für mich stellt sich die Frage, warum der Darm bestimmte Zucker nicht mehr ausreichend verdauen kann. Deshalb betrachte ich in meiner Praxis nicht nur die Unverträglichkeit selbst, sondern auch mögliche zugrunde liegende Faktoren wie eine gestörte Darmflora, eine gereizte Darmschleimhaut, chronischen Stress oder eine Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO).
Eine Unverträglichkeit ist häufig nicht die eigentliche Ursache der Beschwerden, sondern ein Hinweis darauf, dass die Verdauung aus dem Gleichgewicht geraten ist.
BEHANDLUNG DER SORBITUNVERTRÄGLICHKEIT IN DER NATURHEILKUNDE
Ursachensuche mit der richtigen Diagnostik
Bevor ich eine Therapie plane, möchte ich verstehen, was in Ihrem Körper vorgeht und was Sie bisher schon versucht haben. Beim ersten Termin schauen wir deshalb gemeinsam auf Ihr Anamnesegespräch, Ihren Gesundheitsfragebogen, Ihre bisherigen Befunde und die körperliche Untersuchung. Auf dieser Basis entwickle ich Ihre individuelle Therapie.
Den genauen Ablauf finden Sie unter Ersttermin & Ablauf.
Ihre individuelle Darmtherapie umfasst sechs Bausteine
Die Bausteine Ihrer Darmtherapie greifen ineinander und werden auf Ihre Beschwerden, Befunde und persönliche Situation abgestimmt:
- Ernährung & Umsetzung: individuell und alltagstauglich, mit begleitenden Arbeitsunterlagen
- Mikrobiom & Verdauungsorgane: Darm entlasten, Darmflora regulieren und Verdauung optimieren
- Medikamentenplan: individuell angepasste Naturheilmittel und Mikronährstoffe
- Darm-Hirn-Achse & Stressregulation: Entspannung und Regeneration über den Vagusnerv
- Therapeutische Verfahren: z. B. Bauchmassage, Atemtherapie, Cranio-Sakrale-Osteopathie, Viszerale Osteopathie, Injektionen und Infusionen
- Individuelle Begleitung: kontinuierliche Betreuung bei allen Folgeterminen
Damit Sie zwischen den Terminen nicht allein sind, erhalten Sie zu jedem Termin ein Modul Ihres persönlichen Modulhefts: 15 bis 20 Seiten mit Ernährungswissen, Übungen und Alltagstipps, abgestimmt auf Ihre aktuelle Therapiephase.
Was hinter den einzelnen Bausteinen steckt, lesen Sie unter Darmtherapie in München →
Häufige Fragen zur Sorbitunverträglichkeit
Sorbit ist ein Zuckeralkohol, der natürlich vor allem in Kernobst wie Äpfeln, Birnen, Aprikosen, Pflaumen und Pfirsichen vorkommt – und häufig auch als Zuckeraustauschstoff (E420) in zuckerfreien Produkten eingesetzt wird.
Sorbit kann im Dünndarm nicht ausreichend aufgenommen werden und gelangt in tiefere Darmabschnitte, wo es von Darmbakterien vergoren wird. Dabei entstehen Gase wie Wasserstoff und Methan, die Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall auslösen können.
Neben Obst vor allem in zuckerfreien Kaugummis, Bonbons, Lightprodukten und Zahnpasta – auf Zutatenlisten oft als „Sorbit“, „Sorbitol“ oder „E420“ gekennzeichnet.
Mit einem Atemtest: Nach Einnahme einer Testlösung werden Wasserstoff (H2) und Methan (CH4) in der Atemluft gemessen.
Ja. Da Sorbit häufig gemeinsam mit Fruktose aufgenommen wird, können sich beide Unverträglichkeiten gegenseitig beeinflussen.
Ihr Weg zu einem gesunden Darm beginnt hier
Bei mir bekommen Sie genau das: ganzheitliche Begleitung rund um Ihren Darm – Diagnostik, Behandlung und Therapie aus einer Hand.
oder rufen Sie mich an: 089 99162033 · 0176 20015335