Laktoseintoleranz München – natürlich behandeln
Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung nach Milchprodukten? Dahinter kann eine Laktoseintoleranz stecken.
In meiner Praxis betrachte ich die Laktoseintoleranz nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Darmflora, Darmschleimhaut, Ernährung sowie Nervensystem & Stress. Ziel ist eine nachhaltige Stabilisierung Ihrer Verdauung.
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TYPISCHE SYMPTOME EINER LAKTOSEINTOLERANZ
Im Darm
- Blähungen
- Völlegefühl
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Durchfall
- aufgeblähter Bauch
- Darmgeräusche
Außerhalb des Darms
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Gehirnnebel
- Herzrasen bei starkem Blähbauch (Roemheld-Syndrom)
WIE WIRD EINE LAKTOSEINTOLERANZ DIAGNOSTIZIERT?
In meiner Praxis arbeite ich zur Diagnostik unter anderem mit einem Atemtest. Dabei wird nach Einnahme einer laktosehaltigen Lösung Wasserstoff (H2) und Methan (CH4) in der Atemluft gemessen.
WARUM DIE DARMGESUNDHEIT EINE WICHTIGE ROLLE SPIELT
Bei einer Laktoseintoleranz wird häufig empfohlen, die unverträglichen Lebensmittel dauerhaft zu meiden. Das kann zunächst sinnvoll sein – für mich stellt sich jedoch auch die Frage, warum der Darm bestimmte Zucker nicht mehr ausreichend verdauen kann.
Deshalb betrachte ich in meiner Praxis nicht nur die Unverträglichkeit selbst, sondern auch mögliche zugrunde liegende Faktoren wie eine gestörte Darmflora, eine gereizte Darmschleimhaut, chronischen Stress oder eine Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO).
Eine Unverträglichkeit ist häufig nicht die eigentliche Ursache der Beschwerden, sondern ein Hinweis darauf, dass die Verdauung aus dem Gleichgewicht geraten ist.
BEHANDLUNG DER LAKTOSEUNVERTRÄGLICHKEIT IN DER NATURHEILKUNDE
Ursachensuche mit der richtigen Diagnostik
Bevor ich eine Therapie plane, möchte ich verstehen, was in Ihrem Körper vorgeht und was Sie bisher schon versucht haben. Beim ersten Termin schauen wir deshalb gemeinsam auf Ihr Anamnesegespräch, Ihren Gesundheitsfragebogen, Ihre bisherigen Befunde und die körperliche Untersuchung. Auf dieser Basis entwickle ich Ihre individuelle Therapie.
Den genauen Ablauf finden Sie unter Ersttermin & Ablauf.
Ihre individuelle Darmtherapie umfasst sechs Bausteine
Die Bausteine Ihrer Darmtherapie greifen ineinander und werden auf Ihre Beschwerden, Befunde und persönliche Situation abgestimmt:
- Ernährung & Umsetzung: individuell und alltagstauglich, mit begleitenden Arbeitsunterlagen
- Mikrobiom & Verdauungsorgane: Darm entlasten, Darmflora regulieren und Verdauung optimieren
- Medikamentenplan: individuell angepasste Naturheilmittel und Mikronährstoffe
- Darm-Hirn-Achse & Stressregulation: Entspannung und Regeneration über den Vagusnerv
- Therapeutische Verfahren: z. B. Bauchmassage, Atemtherapie, Cranio-Sakrale-Osteopathie, Viszerale Osteopathie, Injektionen und Infusionen
- Individuelle Begleitung: kontinuierliche Betreuung bei allen Folgeterminen
Damit Sie zwischen den Terminen nicht allein sind, erhalten Sie zu jedem Termin ein Modul Ihres persönlichen Modulhefts: 15 bis 20 Seiten mit Ernährungswissen, Übungen und Alltagstipps, abgestimmt auf Ihre aktuelle Therapiephase.
Was hinter den einzelnen Bausteinen steckt, lesen Sie unter Darmtherapie in München →
WARUM IST EINE GANZHEITLICHE THERAPIE SINNVOLL?
Eine Laktoseintoleranz entsteht selten isoliert im Darm. Vielmehr ist sie Ausdruck eines Zusammenspiels verschiedener Systeme im Körper.
Immunsystem & Darm
Das Immunsystem spielt eine zentrale Rolle, und der Darm ist ein großer Teil des Immunsystems.
Schilddrüse & Darm
Die Schilddrüse beeinflusst Magensäure- und Gallensaureproduktion und damit die Verdauung.
Nebennieren & Darm
Das Stresssystem kann bei Dysbalancen die Verdauungsfunktion erheblich beeinflussen.
Häufige Fragen zur Laktoseintoleranz
Bei einer Laktoseintoleranz kann der Milchzucker (Laktose) aufgrund einer verminderten Laktaseaktivität nicht ausreichend verdaut werden – typische Folgen sind Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung nach Milchprodukten.
Unter anderem genetische Veranlagung, eine gereizte oder entzündete Darmschleimhaut, eine gestörte Darmflora, Infekte, Antibiotika, chronischer Stress oder eine Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO).
Mit einem Atemtest: Nach Einnahme einer laktosehaltigen Lösung werden Wasserstoff (H2) und Methan (CH4) in der Atemluft gemessen.
Das kann zunächst sinnvoll sein, beantwortet aber nicht die Frage, warum der Darm die Laktose nicht mehr ausreichend verdauen kann – deshalb werden auch zugrunde liegende Faktoren wie Darmflora oder Stress mitbetrachtet.
Ja, unter anderem Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gehirnnebel oder Herzrasen bei starkem Blähbauch (Roemheld-Syndrom).
Das kommt auf Ihr Gesamtbild an. Anhand Ihres Gesundheitsfragebogens, der Anamnese und der Befunde entscheide ich, ob Homöopathie, Spagyrik oder Phytotherapie zu Ihnen passt. Dabei spielt auch eine Rolle, wie empfindlich Sie auf Mittel reagieren.
Bei einer Laktoseintoleranz gelangt unverdaute Laktose in den Dickdarm und wird dort von Bakterien vergoren. Das kann zu Blähungen und Durchfall führen, aber auch zu Fettstuhl, wenn die Verdauung insgesamt aus dem Gleichgewicht gerät. Fettstuhl allein ist aber kein sicheres Zeichen für eine Laktoseintoleranz, sondern sollte immer mit abgeklärt werden.
Ja, das kommt vor. Hormonelle Veränderungen wirken sich auf den ganzen Verdauungstrakt aus, auch auf die Verträglichkeit von Laktose. Wenn sich Ihre Beschwerden in den Wechseljahren verändern, betrachte ich Darm und Hormone gemeinsam.
Manchmal reagiert der Körper nicht auf die Laktose selbst, sondern auf andere Bestandteile der Milch, zum Beispiel eine Milcheiweißallergie (oft gegen das Milcheiweiß Kasein) oder eine Unverträglichkeit gegenüber dem Milchfett. Wenn Sie trotz laktosefreier Ernährung weiter Beschwerden haben, lohnt sich eine genauere Abklärung.
Das Enzym Laktase, das Laktose spaltet, wird von den Zellen der Dünndarmschleimhaut hergestellt. Geht es diesen Zellen nicht gut, etwa weil die Schleimhaut geschwächt ist, produzieren sie weniger Laktase. Eine Darmtherapie unterstützt die Dünndarmschleimhaut und das Mikrobiom, sodass sich die Laktase-Bildung oft wieder verbessern kann.
Akut ist das meist nicht gefährlich. Wiederkehrender Durchfall oder Verstopfung durch die bakterielle Verstoffwechslung von Laktose können den Darm auf Dauer aber zusätzlich belasten. Deshalb ist es sinnvoll, die Beschwerden nicht dauerhaft zu ignorieren.
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