Morbus Basedow - alternative Therapien in München bei Heilpraktikerin Lena Brauer

Was ist Morbus Basedow?

Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung. Morbus Basedow beschränkt sich aber nicht nur auf die Schilddrüse sondern betrifft den ganzen Körper. Morbus Basedow zeigt meist die Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion, auch Hyperthyreose genannt.

Es kommen aber noch spezielle Symptome dazu:

  • Herzrasen
  • Vergrößerte Schilddrüse (Kropf)
  • Augenerkrankung - endokrine Orbitopathie 

 

In der Medizin auch Merseburger Trias genannt. 


Was passiert im Körper bei Morbus Basedow?

Beim Morbus Basedow haben wir ein fehlgeleitetes Immunsystem, also eine Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem stellt Antikörper gegen den TSH-Rezeptor her.

 

Die Hormone in unserem Körper unterliegen einem Hormonellen Regelkreis, es gibt immer etwas was aktiviert und etwas was drosselt.

Die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) misst im Blut die Menge an Schilddrüsenhormonen sind es zu wenige, dann gibt sie das TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ins Blut ab. Der TSH-Rezeptor befindet sich auf den Schilddrüsenzellen und daran dockt normalerweise das TSH an, man kann sich das wie ein Schlüssel-Schloß-Prinzip vorstellen, das TSH ist der Schlüssel und der TSH-Rezeptor ist das Schloss. Das TSH stimuliert die Schilddrüsenzellen mehr Schilddrüsenhormone zu produzieren und abzugeben.

 

Beim Morbus Basedow docken an diesen Rezeptor die TSH-Antikörper an, dieser stimuliert die Schilddrüsenzellen unkontrolliert viele Schilddrüsenhormone auszuschütten. Und so kommt es zu einer Schilddrüsenüberfunktion. Diese TSH-Antikörper können nicht über den Hormon-Regelkreis gestoppt werden.

 

(Es gibt anscheinend auch blockierende TSH-Antikörper, aber diese sind noch in der Erforschung, im Grunde sind die TSH-Antikörper wichtig für die richtige Diagnose)

Welche Symptome hat ein Morbus Basedow?

Die Symptome des Morbus Basedow sind, die einer Schilddrüsenüberfunktion, das liegt wie oben schon beschrieben an der unkontrollierbaren Menge an Schilddrüsenhormonen die ausgeschüttet werden. Da unser Körper sich aber ungern in ein Schema pressen lässt, kann es auch zu Symptomen der Schilddrüsenunterfunktion kommen.  

Schilddrüsenüberfunktion Hyperthereose Organsystem Schilddrüsenunterfunktion Hypothyreose
 schneller Puls, Herzrasen, Herzstolperln Herz  langsamer Puls, Blutdruck hoch
Durchfall Magen-Darm-Trakt Blähungen, Verstopfung
Wärmeunverträglichkeit, Cholersterin erniedrigt, Gewichtsabnahme trotz Essen, Prätibalbes Ödem Energiestoffwechsel

Kälteunverträglichkeit, Cholesterin erhöht, Gewichtszunahme trotz wenig Essen, Mixödem

Warm, feucht, Haarausfall, Schwitzen Haut und Haare kühl, trocken, Haare spröde, Haarausfall, Nägel brüchig
Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, gehetzt, Unkonzentriert, Angst, Panik Psyche Verlangsamt, Antriebsarm, Vergesslich, schlechte Laune, trübsinnig, Depressive Verstimmung, Angst, Panik,
Zittern, Relexsteigerung, Muskelschwund, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen Nervensystem und Muskeln Verlangsamung, Reflexe vermindert, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
Störung Potenz, Libido, Zyklus kurz Geschlechtsorgane Störung Potenz, Libido, Zyklus lang

Warum greift das Immunsystem bei Morbus Basedow auch das Augenfettgewebe an?

Im Augenfettgewebe befinden sich auch TSH-Rezeptoren, und da bei Morbus Basedow Antikörper gegen TSH-Rezeptoren gebildet werden, greift das Immunsystem auch das Augenfettgewebe an und es schwillt an. 

Die TSH-Rezeptoren sind auch auf Haut der Unterschenkelvorderseite, im Gehirn, den Muskeln und im Knochen, daher kommt es beim Morbus Basedow auch zu Schwellungen an diesen Geweben.

Wei zeigt sich die Augenerkrankung - endokrine Orbitopathie bei Morbus Basedow?

Die endokrine Orbitopathie, ist die homonell Erkrankung bedingte des Auges, die Antikörper die sich eigentlich gegen die Schilddrüse richtig lassen das Augenfettgewebe anschwellen.

Die Symptome der endokrinen Orbitopathie können sein z.B.

  • Trockene Augen, seltener Lidschlag
  • Tränende Augen, brennende Augen, Fremdkörpergefühl
  • Doppelbilder, Sehstörungen
  • Hervortretende Augen (Exophthalmus), daraus resultiert seltener Lidschluss
  • Sehminderung durch Sehnervenkompression, grüner Star (Glaukom)

Wie wird Morbus Basedow diagnostiziert?

Am Anfang sind meist die Symptome der Schilddrüsenüberfunktion der erste Hinweis. Die Augenerkrankungen können schon vor dem eigentlich Ausbruch der Erkrankung auftreten. 

Gesichert wird die Diagnose Morbus Basedow über das Blut.

Im Blut findet man Antikörper gegen den TSH-Rezeptor, die das Immunsystem produziert hat.

 

TRAK=TSH-Rezeptor-Antikörper größer als  9-14 U/l

 

TSH erniedrigt, T3 und T4 erhöht,

 

TAK = Thyreoidale Antikörper, sind eher selten bei Morbus Basedow erhöht.

Die Schilddrüsenhormone Normwerte

(Achtung viele Labore haben verschiedene Werte)

fT4 10-23 pmol/l = 0,8 - 2,0 ng/dl

fT3 3,5-9 pmol/l = 0,2 - 0,4 ng/dl

TSH 0,3-2,5 milliUnits/Liter (mU/l)

 

Das TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird in der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) gebildet und ins Blut abgegeben, es stimuliert die Schilddrüse mehr oder weniger Schilddrüsenhormone zu produzieren.  

Es gibt zwei Schilddrüsenhormone das T4(Thyroxin) es ist inaktives und das T3(Triiodthyronin) das aktive Hormon. Diese zwei Hormone sind an Transportglobuline gebunden. Aber da es wichtig zu wissen welche verfügbaren Hormone da sind, sollten immer die freien Schilddrüsenwerte betrachtet werden, das f steht für freie.

Welche schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten von Morbus Basedow gibt es?

  • Die medikamentöse Therapie mit Thyreostatika zur Unterdrückung der übermäßigen Hormonproduktion.
  • Die teilweise oder vollständige Entfernung der Schilddrüse durch Operation.
  • Die Radiojodbehandlung, bei der das restliche Schilddrüsengewebe radioaktiv bestrahlt und damit zerstört wird.

Wieso kommt es bei Morbus Basedow zu einer Schilddrüsenunterfunktion?

Durch die obengenannten Maßnahmen werden weniger oder gar keine Schilddrüsenhormone mehr produziert und so kommt es dann zu einer Schilddrüsenunterfunktion, auch Hypothyreose genannt.

Wie wird Morbus Basedow naturheilkundlich behandelt?

Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung, das Immunsystem bekämpft seinen eigenen Körper.

 

Und in der Naturheilkunde fragt man immer warum und was ist die Ursache?

 

Unsere Immunssystem ist ja dafür da uns zu beschützen, wenn es aber überreagiert, muss es ja vorher andauernd getriggert worden sein. Das kennt man selbst, jemand hat uns immer wieder geärgert, aber meistens bekommt dann, wenn wir endlich die Kraft oder Möglichkeiten haben uns zu wehren, ein Unschuldiger unseren ganzen Frust ab und nicht der Schuldige.

So ist das leider bei einer Autoimmunerkrankung. Der Körper wird autoaggresiv, also aggressiv gegen sich selbst, weil meistens etwas anderes ihn getriggert hat.

In meiner Praxis versuche ich die Ursachen zu finden und das Immunssystem wieder zu beruhigen hier einige Beispiele was ich untersuche und behandele:

Morbus Basedow und Magen-Darm-Erkrankungen:

Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Bauchkrämpfe, Blähbauch und Bauchschmerzen sind Symptome, dass im Magen-Darm-Trakt was nicht in Ordnung ist.

Wenn die Darmschleimhaut immer wieder gereizt wird kommt es zu Mikroentzündungen. Und bei Entzündungen wird das Immunssystem eingeschaltet.

Deshalb finde ich es auch sehr wichtig, den als harmlos abgetanen Reizdarm unbedingt zu behandeln. Und in meiner Praxis habe ich noch keinen echten Reizdarm gesehen. Damit meine ich nicht, dass die Menschen mit Diagnose Reizdarm nichts haben, sondern im Gegenteil es wurde nur nicht gründlich nach körperlichen Ursachen gesucht. Denn die Definition von Reizdarm ist das keine körperliche Ursache vorliegen darf. 

Bestehen aber  Unverträglichkeiten oder ein Verdauungssäftemangel ist klar,  dass der Darm gereizt  ist.

Mehr zum Thema Reizdarm finden Sie hier.

 

Naturlich dürfen auch nicht außeracht gelassen werden

  • Leaky-Gut-Syndrom
  • Mobus Crohn
  • Colitis Ulcerosa
  • Devertikulitis
  • Candida
  • Gastritis
  • Helicobacter pylori
  • andere Bakterien und Viren

weitere Ursachen die eine Entzündungen im Darm verursachen können stellen eine großes Problem für das Immunsystem da. 

Morbus Basedow und die Leber

  • Die Leber ist unserer wichtigsten Entgiftungsorgan.
  • Die Leber reguliert den Stoffwechsel von Eiweiß, Zucker und Fett.
  • Produziert Galle, die wichtig für den Schadstofftransport und die Verdauung ist.
  • Und zur Leber kommen über die Pfortader fast alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe und werden dann im Körper verteilt.
  • Und die Leber spielt eine wichige Rolle im Immunsystem sie erhöht dessen Toleranzgrenze.
  • Und die Leber produziert die Transporteiweise, die sind wichtig für den Transport der Hormone.

Morbus Basedow - Hormondysbalancen

 

Die Nebennierenschwäche tritt häufig bei einer Morbus Basedow auf:

Dadurch dass das Immunssystem immer arbeitet kommt es am Anfang zu einem Cortisolüberschuss, aber irgendwann erschöpft sich die Nebenniere und  es kommt zu einem Cortisolmangel. Das Problem ist aber wir brauchen das Cortisol, denn  es wirkt entzündungshemmend und  bremst das überschießendes Immunsystem ab.

Das bedeutet eine Nebennierenschwäche  ist unbedingt zu beheben. 

 

Unser gesamtes Hormonelles Systems wird durch hormonelle Regelkreise gesteuert, besteht ein Mangel oder Überschuss  z.B. an Progesteron oder Schilddrüsenhormonen kann das gesamte Hormonsystem nicht mehr richtig arbeiten.

Morbus Basedow und Störfelder:

Ein Störfeld kann eine wurzelbehandelter Zahn, eine Zyste, ein chronische Mandelentzündung, eine chronische Nasennebenhöhlenentzndung oder eine Narbe sein. Störfelder müssen selbst nicht Schmerzen oder sonstige Beschwerden verursachen, können aber indirekt an ganz anderen Körperstellen Probleme verursachen.

Morbus Basedow und chronische Entzündungen:

Entzündungen sind immer ein großes Problem, da der Körper geschwächt wird und das Immunssystem überreagieren kann, sei es nun chronische Zahnfleischentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Blasenentzündugen, Blinddarmentzündungen, das alles belastet unseren Körper.

Morbus Basedow und weitere Probleme:

  • Schwermetallbelastungen
  • Allergien
  • andere Autoimmunerkrankungen
  • Viruserkrankungen
  •  Stress

In der Naturheilkunde arbeitet man ganzheitlich, da bleibt es nicht aus, auch an der psychischen Ursachen zu arbeiten.

Das ist aber sehr individuell und auch ein schwieriges Thema. 

Eine kleine Auswahl an Fragen, die man sich stellen muss.

  • Warum bin aggressiv gegen mich selbst?
  • Auf wen war oder bin ich wütend und konnte es nie sagen?
  • Warum fühle ich mich betrogen von der Welt/Gesellschaft?
  • Warum scheue ich Veränderungen?
  • Warum habe ich Angst zu leben oder neue Dinge zu erleben?

Diese Fragen sind nicht schön und keiner hört und beantwortet sie gerne und viele streiten ab, dass eine auf sie zu treffen könnte.

Was sollte bei Morbus Basedow untersucht werden?

Mein Ansatz bei der Morbus Basedow und bei allen anden Autoimmunerkrankungen ist , das Immunsystem wieder zu beruhigen indem ich die Störfaktoren wie Entzündungen und Belastungen behandele.

 

Ich beginne immer mit einem Anamnesegespräch, der körperlichen Untersuchung und dann folgt die Diagnostik.

 

Steht die Diagnose Morbus Basedow gehe ich meist wie folgt vor:

 

Meiner Erfahrung nach ist eine Stuhldiagnostik sehr wichtig.

Bei Schilddrüsenerkrankungen kommt  Verdauungsstörungen. Da bei eine Schilddrüsenüberfunktion der Stoffwechsel erhöht ist, ist die Darmpassage häufig zu schnell und es kann nicht alles richtig verdaut und verarbeitet werden. 

Also muss man schauen, was im Darm los ist. Außerdem müssen Entzündungen, die das Immunsystem triggern ausgeschlossen werden. Link Darmsanierung.

 

Ein Hormonstatus um einen Mangel an Hormonen auszuschließen. Vor allem wichtig  um eine Progesteronmangel und  Nebennierenschwäche auszuschließen.

 

Blutuntersuchung vor allem Leber, Galle, Nieren und ggf. Vitamine und Mineralstoffe.

 

Es müssen nicht alle Untersuchung auf einmal gemacht werden, aber um weitere Schübe des Morbus Basedow zu vermeiden ist es wichtig den Körper frei von Entzündungen und  die Hormone in Balance zu halten.

 


Sie wollen mehr über meine Therapie bei Morbus Basedow erfahren. Rufen Sie mich für ein kostenfreies, telefonisches Erstgespräch* unter 089 99162033 oder 0176 20015335 an. 

 

Bei mir stehen Sie im Mittelpunkt, gerne unterstütze ich Sie auf Ihrem neuen Weg.

 

Mit besten Grüßen für Ihre Gesundheit

 

Ihre Heilpraktikerin Lena Brauer in München - Neuhausen