Reizdarmsyndrom - Behandlung in der Naturheilkunde in München bei Heilpraktikerin Lena Brauer

Was ist ein Reizdarm oder das Reizdarmsyndrom?

Ein Reizdarm ist, wie es der Name schon sagt, ein Darm der überreizt ist. Ein Reizdarm entwickelt sich meist langsam und irgendwann wird der Reizdarm chronisch. Die Beschwerden können auch unterschiedlich sein.  An einem Tag ist alles gut, am nächsten hat man unglaubliche Schmerzen oder kann wegen Durchfall das Haus nicht verlassen. Und so wechseln sich die Tage ab. Und leider werden meist die Tage wo es schlecht ist mehr und die Tage wo es gut ist weniger. Das ist das charakteristische Merkmal am Reizdarmsyndrom. 

Laut Schulmedizin ist Reizdarm eine funktionelle Darmerkrankung, es bestehen keine organische oder biochemische Ursachen. Obwohl heute schon ein umdenken stattgefunden hat, aber leider noch nicht überall.  Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Ursache für den Reizdarm nur noch nicht gefunden worden ist.   

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Reizdarm Symptome sind sehr verschieden

Das Reizdarmsyndrom hat verschiedene Symptome und die vorherrschenden Beschwerden können bei jedem anders sein, daher ist die Therapie auch immer individuell

Ein Hauptsymptom ist das die Verdauung verrückt spielt. 

Manche haben Verstopfung wieder andere leiden an Durchfall und dann kann es auch passieren das man Verstopfung und Durchfall im Wechsel hat. Manche haben eine normale Verdauung, aber trotzdem sehr starke Bauchschmerzen. Mehr zu den Symptomen weiter unten.

Reizdarm und Durchfall:

Die Definition von Durchfall ist mehr als drei mal am Tag Stuhlgang zu habe, der mehr oder weniger flüssig ist.

Durchfall kann kommen durch:

  • Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz oder Sorbitintoleranz: unverdauten Kohlenhydrate ziehen Wasser in den Darm. 
  • Kaffee vor allem auf nüchternen Magen - regt die Verdauung an.
  • Warme Getränke gleich nach dem Aufstehen - regen die Verdauung an.
  • Alkohol - zieht Wasser in den Darm
  • Unverträglichkeiten von Zusatzstoffen und Aromen können dazu führen, dass die Darmschleimhaut so reizen, dass der Darm versucht sie schnell loszuwerden.
  • Stress und Angst - kann zu einem Adrenalin Ausstoß führen und dadurch zu einer körperlichen Gegenreaktion um den Stress zu mildern und das kann zu Durchfall führen. Stress kann auch dazuführen, dass Flüssigkeit aus unserem Darm nicht in den Körper aufgenommen wird, dadurch wird der Stuhl nicht eingedickt und bleibt flüssig und kommt dann als Durchfall raus. Bei Dauerstress wird Cortisol ausgeschüttet was es auch nicht besser macht.

Bei Durchfall kann es auch ein imperativem Stuhldrang noch hinzukommen. 

 

Reizdarm und Verstopfung:

Die Definition von Verstopfung ist weniger als dreimal die Woche Stuhlgang. Aber das gilt nur wenn man sich dabei nicht wohlfühlt. Es gibt Menschen die gehen nur einmal die Woche und denen geht es sehr gut.

Man muss auf die Begleitsymptome achten wie:

  • man hat Bauchkrämpfe
  • der Stuhl ist hart
  • es muss gepresst werden
  • man fühlt sich nicht entleert

Eine Verstopfung kann entstehen durch:

  • zu wenig Flüssigkeit zugeführt
  • zu viele Ballaststoffe und ohne Flüssigkeit zuzufügen
  • Bindemittel: Zeolith, Heilerde, Flohsamenschalen
  • zu viel Flüssigkeit verloren z.B. Schwitzen beim Sport
  • träger Darm 

Reizdarm und Schmerzen:

Bei Reizdarm kann von Bauchkrämpfen bis hin zu Bauchkoliken alles dabei sein. Häufig wird behauptet, dass die Schmerzempfindung bei Reizdarmpatienten auch vorher schon erhöht war. Wobei ich nicht immer dieser Meinung bin.

 

Kurzer Exkurs - eigentlich spüren wir unsere Verdauung nicht und wir regulieren sie auch nicht, diese Aufgabe übernimmt das autonome Nervensystem, genauer gesagt unser Parasympathikus und Sympathikus. Das bedeutet das wir keinen Einfluss darauf haben wie unser Körper unsere Nahrung verdaut. Obwohl das auch nicht ganz stimmt. Was wir Essen und ob wir uns Zeit nehmen zu Essen nimmt schon einen großen Einfluss auf unsere Verdauung. Aber das Wichtige ist das beim Reizdarmsyndrom sich nach der langen Zeit der Schmerzen, das Schmerzgedächtnis automatisch aktiviert und auch die kleinsten Bewegung wird als Schmerz vom Körper empfunden. Das heißt die Nerven sind sensibilisiert

 

Durch die Schmerzen kann auch zu Orthostatische Kreislaufstörungen (Schwindel, Herzklopfen, Schwarzwerden vor den Augen) vor allem während oder nach dem Stuhlgang kommen. 

Reizdarm und Völlegefühl

Ein Völlegefühl kann durch einen übervollem Magen und Darm entstehen

  • üppiges Essen
  • verschluckte Luft im Magen: durch Reden und Lachen beim Essen
  • übermäßige Gasbildung im Darm, der Magen wird nach oben gedrückt, Verkleinerung der Füllmenge
  • Meteroismus: Gase, die nicht entweichen können 
  • Krämpfe und Koliken
  • Bauch- und Magenschmerzen
  • Zwerchfellhochstand

Reizdarm und Erschöpfung und Müdigkeit

Das Reizdarmsyndrom kann durch den permanenten Stress: Durchfall, Verstopfung, Schmerzen, Nährstoffmängel den unser Körper mitmacht, zu einer Nebennierenschwäche führen. Wie das genau passiert ist auf der Seite Nebennierenschwäche auch erklärt.  

Wenn die Darmschleimhaut gereizt kann die Nahrung nicht mehr richtig verarbeiten werden. Es kommt zu Mängeln von Proteinen, Kohlenhydraten, Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien. Was den gesamten Organismus schwächt und anfälliger macht.

Reizdarm und die Psyche

Das Reizdarmsyndrom ist mit seinen Symptomen unberechenbar. So ist verständlich, dass wenn man sich nicht darauf verlassen kann, das man es in der Hand hat wie der Tag wird,  man psychischen Stress empfindet. Oder das der gereizte Darm bei einer Kleinigkeit aus einem guten Tag einen schlechten Tag machen kann, kann das zu Angst, Panik oder sogar zu Panikattacken führen. 

Man weiß das Vitaminmängel Neurologischen Problemen kann, ist die Darmschleimhaut wie beim Reizdarm nicht gesund, ist die Aufnahme von Vitaminen erschwert.

Bei einer Fruktoseintoleranz, die durch eine gestörte Darmschleimhaut entstehen kann, kann es zu einem depressiven Verstimmungen kommen, da die Fruktose mit dem Tryptophan,eine Vorstufe des Serotonins, einen Komplex bildet, und das Tryptophan dann von der Darmschleimhaut nicht aufgenommen werden kann. .  


Reizdarm Ursachen können sein:

  • Leaky Gut Syndrom (durchlässige Darmwand)
  • Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO oder Overgrowthsyndrom)
  • LaktoseintoleranzFruktoseunverträglichkeit, Sorbitunverträglichkeit
  • Histaminintoleranz
  • Glutensensivität / Glutenunverträglichkeit
  • funktionelle Störungen von Leber und Pankreas
  • Magenerkrankungen
  • Wirbelsäulenfehlstellungen
  • Bauchverklebung oder Verwachsungen nach Operationen 
  • Funktionelle Störung des Darms

Der Reizdarm bzw. das Reizdarmsyndrom ist eine schulmedizinische Ausschlussdiagnose,  ausgeschlossen werden müssen:

Folgende Untersuchungen sollten gemacht sein:

  • körperliche Untersuchungen
  • Ultraschall
  • Blutuntersuchungen
  • Urinuntersuchungen Ausschluss HPU/KPU
  • Stuhltest
  • bei bestimmten Verdachtsdiagnosen auch CT, MRT oder Spiegelungen

Schwere akute oder chronische Erkrankungen müssen ausgeschlossen sein:

  • Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa
  • Zöliakie (Gluten)
  • Magen-Darm-Infektionen
  • Divertikel, Polypen, Darmkrebs

Die Reizdarm-Symptome  sind meistens mit der richtigen Stuhldiagnostik nachweislich auf ein organische oder biochemische Ursache zurückzuführen.

Behandlung von Reizdarm bzw. Reizdarmsyndrom in der Naturheilkunde

In meiner Praxis stelle ich mir als erstes die Frage ist es wirklich ein ReizdarmLiegen wirklich keine organischen oder biochemischen Ursachen vor.

Das Wichtigste für mich ist eine ausführliche Anamnese dazu gehört mein Fragebogen mit Ernährungstagebuch, den ich jedem Patienten vor der Behandlung zu sende und das persönliche Gespräche. Die körperliche Untersuchung und eine Stuhldiagnostik (Stuhltest) mit den richtigen Parametern, um die Ursache der Probleme zu finden sind Teil der Diagnosefindung.  

Hier ein paar Beispiele dass nicht nur der Darm an einem Reizdarm beteiligt sein muss:

 

Zu wenig Magensäure als Auslöser für Blähungen: Der Magen produziert zu wenig Magensäure, daher auch keine Eiweißspaltung das Eiweiß gelangt ungespalten in den Darm und verursacht Blähungen, das erkennt man am Schwefelgeruch.

 

Die Wirbelsäule als Auslöser für Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Bauchkrämpfe, Blähbauch, Bauchschmerzen:

Durch Wirbelverschiebungen oder Muskelverspannungen kann es zu Verdauungsproblemen kommen. Zwischen zwei Wirbeln ziehen links und rechts Spinalnerven heraus die versorgen unsere Verdauungsorgane, werden die die dauerhaft gereizt  kann es zu den oben genannten Symptomen kommen. Liste Wirbelsäule und Organe

 

Weitere Fragen zum Ausschluss eines Reizdarms sind:

  • Sind Intoleranzen bekannt?
  • Sind Allergien bekannt?
  • Wie gut arbeitet die Leber und der Pankreas?
  • Wann und wie oft wurde Antibiotka genommen?
  • Gab es Bauchoperationen?
  • Gab es Bandscheibenvorfälle?
  • Dann stellt sich die Frage warum der Darm bzw. der Mensch so gereizt?
  • Welche Reize können nicht verdaut werden?
  • u.v.m.

Das ist nur kleiner Einblick in meiner Arbeitsweise bei Reizdarm bzw. Reizdarmsyndrom. 


Habe ich alle Informationen erstelle wir zusammen eine individuell auf Sie abgestimmte Therapieempfehlung, es gibt viele Möglichkeiten, aber aus der Erfahrung sind diese fünf Bereiche hilfreich: 

1. Darmsanierung nach Erkenntnissen aus Stuhldiagnostik

2. Vitalstofftherapie - wenn nötig, eventuell als Infusion

3. Ernährungsberatung, Sie erhalten von mir einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten Ernährungsplan.

4. Körpertherapie: Cranio-Sakrale-Osteopathie, Vizcerale Osteopathie, Dorn-Osteopathie-Integration

5. Ordnungstherapie - Anpassung der Lebensgewohnheiten, individuell auf Ihre Lebenssituation zugeschnitten.


Sie wollen mehr über meine Therapie - Behandlung mit der Naturheilkunde bei Reizdarm in München erfahren.

Rufen Sie mich für ein kostenfreies, telefonisches Erstgespräch* unter 089 99162033 oder 0176 20015335 an 

Notfalltermine können häufig noch am selben Tag stattfinden. 

 

Bei mir stehen Sie im Mittelpunkt, gerne unterstütze ich Sie auf Ihrem neuen Weg. 

Ihre Heilpraktikerin Lena Brauer in München - Neuhausen