Viele Frauen mit dem PCO-Syndrom fühlen sich lange unwohl im eigenen Körper. Zyklusprobleme, Hautbeschwerden, Haarausfall, Haarwachstum oder unerfüllter Kinderwunsch können den Alltag stark belasten.
Das PCO-Syndrom betrifft häufig nicht nur die Hormone, sondern auch Stoffwechsel, Darm, Stresssystem und Wohlbefinden.
Viele Betroffene haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich, bevor die Ursache erkannt wird.
Sie müssen damit nicht allein bleiben.
Meine Behandlung betrachtet nicht nur die Hormone selbst, sondern auch die Systeme, die häufig mit betroffen sind:
Diese ganzheitliche Sicht spiegelt sich auch in den Erfahrungen vieler Patientinnen wider.
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Das PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovarialsyndrom, PCOS) ist eine hormonelle Störung des weiblichen Hormonsystems.
Dabei kommt es häufig zu Zyklusstörungen, erhöhten männlichen Hormonen (Androgenen), Haut- und Haarproblemen sowie Stoffwechselveränderungen.
Typisch sind viele kleine unreife Follikel im Eierstock, die im Ultraschall sichtbar sein können.
Das PCO-Syndrom betrifft jedoch häufig nicht nur die Eierstöcke, sondern den gesamten hormonellen Regelkreis.
Der Leidensdruck bei PCOS kann sehr hoch sein, da viele Beschwerden sichtbar sind und den Alltag stark beeinflussen können.
Merke: Ohne Eisprung wird meist nur sehr wenig Progesteron gebildet.
Diese Beschwerden stehen häufig mit erhöhten männlichen Hormonen (Androgenen) in Zusammenhang.
Viele Frauen mit PCOS leiden zusätzlich unter:
Ein erhöhter Insulinspiegel kann die Produktion männlicher Hormone zusätzlich fördern.
Viele Frauen berichten zusätzlich über:
Gerade sichtbare Beschwerden wie Akne, Haarausfall oder verstärkter Haarwuchs können psychisch sehr belastend sein.
Der Menstruationszyklus ist ein fein abgestimmtes hormonelles Zusammenspiel.
Bei PCOS geraten diese Regelkreise aus dem Gleichgewicht.
Häufig werden dabei folgende Veränderungen beobachtet:
Ein erhöhtes LH kann die Eierstöcke dazu stimulieren, vermehrt Androgene (z. B. Testosteron) zu produzieren.
FSH unterstützt im Eierstock die Umwandlung von Androgenen in Östrogene. Ist FSH vermindert, kann dieses Gleichgewicht gestört werden.
Androgene können im Fettgewebe über das Enzym Aromatase in Östrogene umgewandelt werden.
Dadurch kann der Zyklus aus dem Gleichgewicht geraten und Eisprünge können ausbleiben.
Bei einer Insulinresistenz reagieren die Körperzellen nicht mehr ausreichend auf Insulin.
Dadurch wird mehr Insulin ausgeschüttet, was wiederum die Produktion männlicher Hormone fördern kann.
Insulin wirkt im Körper außerdem wachstumsfördernd und beeinflusst verschiedene Stoffwechselprozesse.
Ein erhöhter Insulinspiegel kann außerdem die Bindung männlicher Hormone beeinflussen, wodurch mehr freie Androgene im Körper vorhanden sein können.
Dies kann unter anderem beitragen zu:
Erhöhte männliche Hormone können die Aktivität der Talgdrüsen steigern und Haut sowie Haarwachstum beeinflussen.
Dadurch können unter anderem entstehen:
Auch Insulin und Stoffwechselprozesse können dabei eine Rolle spielen.
Viele Frauen sorgen sich nach der Diagnose um ihre Fruchtbarkeit.
Das PCO-Syndrom bedeutet jedoch nicht automatisch Unfruchtbarkeit.
Entscheidend ist häufig, den hormonellen Zyklus und den Eisprung wieder besser zu unterstützen.
Geschlechtshormone beeinflussen zahlreiche Prozesse im Körper. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, können Zyklus, Stimmung, Energie, Stoffwechsel und Wohlbefinden beeinflusst werden.
Ich betrachte hormonelle Beschwerden daher nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit den Systemen, die sie regulieren und beeinflussen.
Dazu gehören unter anderem Darm, Stresssystem, Schilddrüse, Immunsystem und Entgiftung. Diese Zusammenhänge beziehe ich gezielt in die Therapie ein.
Da das PCO-Syndrom häufig nicht nur die Hormone betrifft, sondern auch mit Darm, Stoffwechsel, Stresssystem und Insulinresistenz zusammenhängen kann, basiert die Behandlung auf einem individuellen Therapiekonzept.
weiterführende Therapiekonzepte:
Das PCO-Syndrom betrifft häufig nicht nur die Eierstöcke oder den Zyklus.
Auch Darm, Stoffwechsel, Stresssystem, Schilddrüse und Immunsystem können beteiligt sein.
Deshalb betrachte ich PCOS in meiner Praxis nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel der beteiligten Systeme.
Der Darm beeinflusst unter anderem Stoffwechsel, Entzündungsregulation und Hormonstoffwechsel.
Auch Verdauungsbeschwerden oder Unverträglichkeiten können zusätzlich auftreten.
Insulinresistenz und Blutzuckerschwankungen spielen bei vielen Frauen mit PCOS eine wichtige Rolle.
Chronischer Stress kann hormonelle Dysbalancen zusätzlich verstärken und sich negativ auf Zyklus und Wohlbefinden auswirken.
Schilddrüse und Hormonsystem beeinflussen sich gegenseitig und sollten deshalb gemeinsam betrachtet werden.
Leber und Darm spielen eine wichtige Rolle beim Abbau hormoneller Stoffwechselprodukte.
Die Diagnostik erfolgt häufig über:
Je nach Situation können weitere Untersuchungen sinnvoll sein.
Ja, auch bei Einnahme hormoneller Medikamente kann eine naturheilkundliche Begleitung sinnvoll sein.
In vielen Fällen hat es sich bewährt, die Termine etwa alle vier Wochen einzuplanen. So können wir Ihre Entwicklung gut begleiten und die Therapie gezielt anpassen. Der genaue Rhythmus richtet sich jedoch immer nach Ihrer individuellen Situation.
Wenn Sie sich vorab ein genaueres Bild machen möchten, finden Sie hier weitere Einblicke in meine Arbeitsweise:
Eine Übersicht zu den Honoraren finden Sie hier: Honorarübersicht
Heilpraktikerin Lena Brauer
"sinnvoll" - Zentrum für Gesundheit
Menzinger Str. 68, 80992 München
089 99162033 oder 0176 20015335