Endometriose Naturheilkunde Therapie in München bei Heilpraktikerin Lena Brauer

Bei einer Endometriose,  sind  Zellen die sich wie Gebärmutterschleimhautzellen verhalten,  außerhalb der Gebärmutter zu finden. Die Gebärmutterschleimhaut wird auch Endometrium genannt. 

Endometrioseherde sind gutartige Wucherungen. Mit jedem Zyklus baut das Endometriumgewebe Schleimhaut auf und ab je nach dem wo es sich im Körper befindet, das Problem ist dass das Blut nicht abfließen kann. Das umliegende Gewebe versucht das Blut aufzunehmen und abzubauen, wo durch es aber zu Reizungen, Entzündungen und Verwachsungen kommen kann . Das Immunsystem wird aktiviert und es kommt zu Schmerzen. Die Endometriose ist hormonabhängig. Das Östrogen bzw. Estradiol und das Progesteron spielen im Regelzyklus eine wichtige Rolle.


Die häufigste Frage die ich gestellt bekomme ist, kann man die Endometriose auch Naturheilkundlich behandeln, wenn man die Pille nimmt. Natürlich kann man, mach ich andauernd.

Der Hormonelle Kreislauf im Menstruationszyklus

Der Menstruationszyklus beginnt mit dem Beginn der Blutung, das ist der erste Zyklustag. Die zuvor aufgebaute Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen. Während den Tagen  verlieren wir ungefähr 50-80 ml Blut .

Der Menstruationszyklus wird aufgeteilt in eine erste Zyklushälfte und eine zweite Zyklushälfte. 

  • In der ersten Zyklushälfte kommt zur Blutung und zur Follikelreifung. Diese Zeit wird auch Follikelphase genannt wird. Der Hypothalamus schüttet das GnRH, das  Gonadotropin Releasing Hormone, dieses Hormon gibt den Befehl an die Hypophyse  das FSH (Follikel-stimulierende Hormon) und das LH, Luteinisierendes Hormon an das Blut abzugeben. Durch das FSH  reifen ca. 15-20 Follikel im Eierstock heran. Zur vollen Reife schafft es aber nur ein dominanter Follikel der Graaf-Follikel. Die Follikel produzieren Estradiol (Östrogen).
  • Der Eisprung ist zwischen dem 11-14. Zyklustag, vorausgesetzt der Estradiol-Spiegel ist hoch genug. Zusätzlich muss aus der Hypophyse in großen Mengen das  LH, Luteinisierendes Hormon, ausgeschüttet werden.
  • Jetzt beginnt die zweite Zyklushälfte, die Luteale Phase. Der Follikel wird zum sogenannten Gelbkörper. Der Gelbkörper produziert Progesteron.

Was können die Ursachen einer Endometriose sein?

Die genauen Ursachen einer Endometriose sind noch nicht geklärt, aber was sie begünstigt schon:

  • Östrogendominanz
  • Progesteronmangel 
  • Xenohormone - Xeno-Östrogene (z.B. Kunststoff-Weichmacher)
  • Hormonelle Dysbalancen im allgemeinen: Schilddrüse, Nebennierenschwäche
  • Umweltgifte: Blei, Quecksilber usw. 
  • chronische Infektionen (silent inflammation)
  • Immunschwäche
  • Stress

Wo kann Endometriose vorkommen?

Die Endometrioseherde können überall im Körper vorkommen, die häufigsten Stellen sind:

  • Eierstöcke
  • Eileiter
  • Gebärmuttermuskulatur (Adenomyose: Gebärmutterschleimhautzellen die sich in der Gebärmuttermuskelschicht befinden - wo sie nichts zu suchen haben.)
  • Darm
  • Douglasraum
  • Blase
  • Bauchfell

Überall im Körper, das ist aber selten

 

Welche Symptome hat die Endometriose?

Die Beschwerden sind abhängig vom Schweregrad und Lokalisation der Endometriose. 

  • Bauch- und Rückenschmerzen, die oft auch in die Beine ausstrahlen (meist vor und während der Menstruation)
  • starke und/oder unregelmäßige Monatsblutungen 
  • verlängerte Monatsblutungen (Menorrhagie)
  • Schmerzen während und nach dem Geschlechtsverkehr oder bei gynäkologischen Untersuchungen
  • Ohnmachtsanfälle im Zusammenhang mit Menstruationsschmerzen (Orthostatische Dysregulation)
  • Schmerzen und Blasenentleerungsstörungen, Blasenkrämpfe
  • Schmerzen bei der Darmentleerung sowie bei Darmbewegungen (z.B. durch Verwachsungen)
  • Kopfschmerzen, Übelkeit, 
  • Infektanfälligkeit und subfibrile Temperaturen

Unerfüllter Kinderwunsch ist ein häufiges Symptom der Endometriose und meist wird hierbei auch die Diagnose erst gestellt. Ich habe in der Praxis nicht festgestellt, dass es zu einer Unfruchtbarkeit durch die Endometriose kommt. 

Wie kann die Naturheilkunde bei Endometriose helfen?

In meiner Praxis in München behandele ich die Endometriose  ganzheitlich. Das Wichtigste für mich ist eine ausführliche Anamnese  dazu gehört mein Fragebogen mit Ernährungstagebuch, den ich jedem Patientin vor der Behandlung zu sende und das persönliche Gespräche, sowie eine körperliche Untersuchung.

Ich empfehle immer nicht zu viel Diagnostik auf einmal, da sich während der Therapie manche Beschwerden verändern können. Aber wenn man merkt dass die Therapie noch nicht ganz fruchtet, sollte man noch weitere Ursachen in betracht ziehen. 

 

Wie ich arbeite hängt auch davon,:

Hormonegabe:

ob die Pille genommen wird

ob die Pille im Langzeitzyklus genommen wird

Ob eine Spirale vorliegt

Keine Hormongabe

Operationen

Wann, wo und wie oft?

Wann sind die Beschwerden:

Eisprung

Vor der Periode

Während der Periode

1-2. Zyklustag

Dauerhaft

Häufig abhängig vom Schweregrad und Lokalisation

 

Wenn keine Hormone genommen werden  arbeite ich in meiner Praxis mit dem Hormonspeicheltest, um mir ein Bild des Hormonellen Gleichgewichts zu machen. Hierbei messe ich:

  • Progesteron
  • Estradiol, früher Östradiol genannt, Estriol, früher Östriol genannt
  • Testosteron und DHEA 

Aber auch bei Hormongaben gibt es viele Möglichkeiten den Körper bei Endometriose zu unterstüzen.

 

Entzündungen wie die Endometriose sind Stress für unseren Körper und dadurch kann es zu einer Nebennierenschwäche. Und um das Gleichgewicht  wieder herzustellen teste ich das Cortisol im Tagesprofil.

 

Schilddrüsenhormone werden im Blut gemessen

 

Die Behandlung von Darm, Leber und Niere spielen  auch eine große Rolle. Eine Schwäche oder Erkrankungen dieser Organe stehen in einem sehr engen Zusammenhang zu Hormonellen Erkrankungen. 

Der Darm versorgt uns mit Nährstoffen wie Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette sowie Vitamine und Mineralstoffe.

Meiner Erfahrung nach ist eine Stuhldiagnostik sehr aufschlussreich für eine Therapie.

Die Leber und die Niere spielen unter anderem eine große Rolle beim Abbau der Hormone.

 

Habe ich alle Informationen erstelle wir zusammen eine individuell auf Sie abgestimmte Therapieempfehlung, es gibt viele Möglichkeiten, aber aus der Erfahrung: 

1. natürliche Hormontherapie mit potenziereten Hormonsalben und Pflanzen nach Erkenntnissen aus Hormonbefund

Darmtherapie, Nebennierentherapie immer nach Befund.

2. Ernährungsberatung, Sie erhalten von mir einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten Ernährungsplan.

3. Körpertherapie: Cranio-Sakrale-OsteopathieVizcerale OsteopathieDorn-Osteopathie-Integration

4. Ordnungstherapie - Anpassung der Lebensgewohnheiten, individuell auf Ihre Lebenssituation zugeschnitten.

5. Vitalstofftherapie - wenn nötig, eventuell als Infusion


Sie wollen mehr über meine naturheilkundliche Therapie bei Endometriose erfahren. 

Rufen Sie mich für ein kostenfreies, telefonisches Erstgespräch* unter 089 99162033 oder 0176 20015335 an. 

Notfalltermine können häufig noch am selben Tag stattfinden. 

 

Bei mir stehen Sie im Mittelpunkt, gerne unterstütze ich Sie auf Ihrem neuen Weg.

 

Ihre Heilpraktikerin Lena Brauer in München - Neuhausen